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Horst Röttger
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Temperatur und Lichtverhältnisse sollten der Natur ähnlich sein

Die meisten Aquarienbesitzer machen einen entscheidenden Fehler, wenn sie ihr Aquarium durchgehend auf voller Leistung laufen lassen – dies gilt sowohl für die Temperaturregelung als auch für die Beleuchtung. In der Natur gibt es keine Konstanten, weder bei der Temperatur, noch bei den Lichtverhältnissen oder den Wasserparametern. Alles wechselt und verändert sich oft stündlich. Die Tiere in der Natur und auch unsere Zierfische haben sich dem angepasst – die meisten Aquarianer jedoch sind nicht angepasst.

Die Wassertemperatur

Viele Aquarienfreunde halten beständig eine Temperatur von 26 ° C, was deutlich übertrieben ist. 24 ° C reichen vollkommen aus um Fischen & Pflanzen ein gut beheiztes  Zuhause zu geben.  Nachts sollte die Temperatur sogar abfallen, das heißt Heizung und Licht sollten gekoppelt werden, sodass beide sich in der Nacht abschalten. Dieses Verfahren wirkt sich positiv auf das Immunsystem von Fischen & Pflanzen aus. Sie sind resistenter und gesünder. Halter von Diskus machen es ihren Tieren meist sogar noch schwerer, in dem sie ihr Aquarium bei sogar 30 °C laufen lassen. Diese Aquarien laufen ständig unter Vollgas, was weder für Pflanzen noch Tiere zuträglich ist. Züchter halten die Tiere bei diesen Temperaturen, damit ein schnelleres Wachstum gegeben ist und die Tiere schneller verkauft werden können. Das bedeutet aber nicht, dass die Tiere konsequent bei diesen Temperaturen gehalten werden sollten.

Nach einiger Zeit kann es dazu kommen, dass die Tiere durch den gesenkten Stoffwechsel zu Futterunlust oder weniger Aktivität neigen. In diesem Fall kann man den Stoffwechsel wieder in Schwung  bringen in dem man das Becken für eine KURZE ZEIT auf eine höhere Temperatur hochheizt. Trotzdem sollte die Temperatur über Nacht auf jeden Fall wieder absinken.

Die Beleuchtung

Ebenso verhält es sich mit der Beleuchtung. Die Dauer des „Tageslichts“, welches im Aquarium geschaffen wird, liegt oft bei 10 – 13 Stunden. Dies führt immer zu Problemen, wie Algen, Wachstumsstörungen usw. Auch hier sollte die Natur das Beispiel geben: Die Sonne scheint nicht den ganzen Tag. 8 – 9 Stunden sollten nicht überschritten werden. Wenn das Aquarium mit einer T5-Beleuchtung betrieben wird, ist es außerdem ratsam, eine „Mittagspause“ einzulegen. Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr kann die Beleuchtung im Aquarium für mindestens 2 -3 Stunden abgeschaltet werden. Wichtig ist, dass eine Beleuchtungsdauer von 4 Stunden am Stück eingehalten werden muss. Das schont natürlich auch den Geldbeutel.
Die Beleuchtung, welcher Art auch immer, sollte grundsätzlich mit Reflektoren betrieben werden. Sinnvoll ist es, das vordere Reflektorenblech mit der langen Seite senkrecht nach unten zu stellen und das hintere ebenfalls in entgegengesetzter Richtung senkrechte nach unten. Dadurch liegen die Scheiben im Beleuchtungsschatten und können nicht mehr veralgen.